Review

Der Grundplot von „Zombieland" ist eigentlich eine 1 zu 1 Kopie des genialen „Shaun of the Dead". Eine Gruppe Überlebender, welche sich nicht mit dem Zombievirus infiziert hat, versucht eine vermeintlich zombiefreie Zone im Osten der U.S.A. zu erreichen.Die Odyssee ist im Grunde genommen eine Mischung aus Roadmovie und Zombiekommödie, durchsetzt mit überschaubarem Splatter und einer eher enttäuschenden Screentime für die Untoten. So geht dem Film auch zwischendurch immer wieder die Luft aus. Zu marginal die eigentliche Bedrohung, zu wenig beängstigender Kontakt zu den Zombies.

Der Humor, der übrigens nie die Qualität des o.g. Originals erreicht, läuft zu oft ins Leere und wirkt über weite Strecken erzwungen. Besonders der Running Gag - die fast schon peinliche Suche Woody Harrelsons nach einer Süssigkeit namens „Winkies" - ist übertrieben aufgesetzt und somit eher nervig als lustig. By the Way, Harrelson ist in etlichen Szenen anzumerken, dass sich seine Lust auf diesen Streifen doch in Grenzen zu halten schien.

Insgesamt agieren die Darsteller doch recht hölzern, auch wenn es keine groben Ausfälle gibt. An den Zombies gibt's weder was zu meckern, noch großartiges Lob auszusprechen. Das spärliche CGI geht weitestgehend ok, aber auch hier gibt es nichts aussergewöhnlich Innovatives zu sehen. Mein persönliches Highlight ist hier die Szene, als die dicke Frau zu Anfang durch die Frontscheibe ihres Autos „aussteigt".

Im Fazit ist „Zombieland" wie der fade zweite Aufguß einer guten Tasse Tee namens „Shaun of the Dead", dessen Humor und vor allem Drive er aber zu keiner Sekunde auch nur ansatzweise erreicht. Kann man schauen, muss man aber keinesfalls.

Und so gibt's für Durchschnittsware eben auch die Durchschnittswertung.

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