Mit Zombieland liefert Regisseur Ruben Fleischer einen äußerst vergnüglichen Zombie Streifen ab.
Inhaltlich wird das Rad zwar nicht neu erfunden doch dank den guten Charakteren sowie einigen schönen Einfällen überzeugt Fleischers Streifen.
Im Mittelpunkt steht dabei vier Charaktere.
Da ist zu einem der Angsthase Columbus, welcher vor allem aufgrund seiner strengen selbst auferlegten Regeln, sowie das Fehlen von Freunden vor Beginn der Apokalypse, immer noch am Leben ist.
Auf seinem Weg nach Ohio begegnet er dem Draufgänger Tallahassee.
Gemeinsam setzt das ungleiche Paar seine Reise sowie den Kampf gegen die Zombies fort.
Auf ihrem Weg begegnen sie den beiden Schwestern Wichita und Little Rock, von denen sie überlistet und um ihr Fahrzeug und ihre Waffen gebracht werden.
Als sie später wieder auf sie treffen, verbünden sie sich mit ihnen, was den Kampf gegen die Zombies vereinfacht, aber das Zusammenleben in der Gruppe erschwert.
Vor allem als Columbus Gefühle für Wichita entwickelt...
Das die Story von Zombieland dünn ist ist eine große Schwäche von Fleischers Film und steht vollkommen außer Frage.
Auch könnte das Tempo etwas höher sein.
Aber auch wenn diese Schwäche vorhanden sind gibt es einige unbestrittene Stärken.
So konzentriert sich der Film auf die vier Charaktere und da die Schauspieler sichtbar mit Spaß an der Sache sind, sowie überzeugende Leistungen abliefern werden die besagten Mankos gut kompensiert.
Und denn wäre auch noch die visuelle Umsetzung der Regeln welche den Film aufwerten bzw ihm von einem billigen Zombie Streifen wohltuend abgrenzen.
So macht Zombieland einfach nur eine Menge Spaß.
Auch wenn der Film keine hohen Anspruch mit sich bringt und das ganze inhaltlich keine Maßstäbe setzt bekommt er von mir dank seiner Umsetzung 8 Punkte.