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Über Michael Moore werden sich auch noch in den nächsten 10 Jahren die Geister scheiden. Der Mann ist eine satirische Wuchtbrumme. Er betont in seiner lockeren, aber auch verschwurbelten Art und Erzählweise die Zustände in seinem Lande Amerika. Ob es nun normale Menschen sind die nach Eröffnung eines Kontos eine Gratiswaffe dazubekommen, Georg Bush und Obama bin Laden heimlich Waffengeschäfte durchziehen oder die Krankenkasse nicht für jeden greift. Moore deckt auf, auf provozierende Art, schonungslos und doch klärend. Bei diesem Film versucht er die Kluft zwischen armen und reichen Bürgern und deren Beziehung zu den Banken des Landes zu zeigen. Diesmal gelingt es ihm nicht so besonders, da seine doch eher kruden Darstellungen im Einerlei verblassen. Politik kommt zwar auch nicht so kurz, ist aber eine nette Randerscheinung. Fazit: Es ist zwar unterhaltsam, aber nicht so gut wie seine Vorgänger.