Review
von TheIgel69
Die Sonne geht auf - aber halt - es ist garnicht die Sonne - eine fliegende Untertasse brettert auf die Kamera zu und drüber weg.
Ein dümmlich dreinblickender Bauer tuckert mit seinem Trecker übers Feld. Er bleibt stehen und schaut zum Himmel. Ein großer Mülldeckel fliegt auf ihn zu; er bremst und landet. Die Türen vom Mülldeckel öffnen sich und ein Mann mit Ganzkörper-Kondom und - ne Plastiktüte? - unter der Haube tritt heraus. Der paralüsierte Bauer macht keine Mätzchen und steigt in den Mülldeckel ein. Drinnen wird er von einer Außerirdischen (sieht aus wie ne heiße Erdenbürgerin) zum Sex "gezwungen". Später erschießt er sich deswegen.
Die beiden Eröffnungssequenzen sind wirklich gut. Aufgrund des merkbar niedrigen Budgets irgendwie trashig, aber gut.
Das erste Drittel des Films ist auf Grund der guten Schauspieler spannend. In der Mitte lahmt der Film dann. Die Frau des Protagonisten macht ihn runter, weil er an UFOs glaubt. Diese und ähnlich belanglose Laberszenen ließen meine Augen zu klappen. Am Ende zieht 'Starship Invasions' aber wieder an.
Weitere Bruchstücke des Films:
*Außenposten der intergalaktischen Liga befindet sich im Ozean versteckt auf der Erde
*Roboter repariert sich selbst, weil er einen in Alu eingewickelten Klotz in seine Tasche steckt
*Freizeitbeschäftigung der Aliens: Unter-dem-Meer-Puff-Besuch mit mentalen Sex
Wer damit was anfangen kann, sollte sich dieses Stück Filmgeschichte zu Gemüte führen.