Review

Mit Stanley Kubrick's 2001: OSYSSEE IM WELTRAUM verhält es sich oft schwer. Entweder liebt man diesen Film oder man kann nicht wirklich viel damit anfangen.

Ich persönlich muss zugeben, dass ich dieses Science-Fiction-Werk nicht als Kubricks besten Film bezeichnen kann. Da hat mich SHINING zum Beispiel um Einiges megr gepackt. Allerdings ist die Tatsache dass wir es hier mit einem Film von 1968 zu tun haben absolut nicht zu verrachten. Das Ding war damals seiner Zeit vorraus und kann selbst heute noch visuell ziemlich mit den aktuellen Filmen aus diesen Genre mithalten. Wundert auch nicht, denn hier gibt es auf höchster Ebene schöne Bilder zu bestaunen. Wo anfangs noch Sequenzen aus der Steinzeit und der erstmaligen Benutzung von Waffen zu sehen sind, geht es später ins All und noch viel später wird dem Zuschauer ein extremer aber aussagekräftiger LSD-Trip zugemutet.
Nochmal zum Anfang: Die Kostüme der Affen sind für das Alter des Films sehr gut. Auch das Acting der Affen ist total überzeugend und zudem interessant. Circa eine halbe Stunde später dann im All, wird dann auch zum ersten Mal gesprochen.
Es gibt eine Mission zum Jupiter zu absolvieren, welche nicht so ganz nach Plan verläuft. Zum trippigen Teil kann ich leider nicht viel sagen, da ich hier nicht spoilern möchte.
Das häufige Problem bei 2001 ist die Länge des Films und dass er sich sehr zäh, langatmig und ruhig fortbewegt. Kann man sich darauf einlassen, erlebt man einen zutiefst intensiven Filmgenuss. Mainsteam-Publikum mit Hummeln im Hintern werden wohl schon in den ersten 30 Minuten an ihre Grenzen kommen und den Film als langweilig und einschläfernt bezeichnen.

Fazit:
Man muss wissen auf was man sich einlässt. Der Durchnschnitts-Kosument wird hier sehr wahrscheinlich nichts mit anfangen können. Filmfans mit Hang zur Abnormalität, Kunstliebhaber und Mindfuck-Freaks werden total auf ihre Kosten kommen.

Ein unvergleichliches Stück Filmgeschichte!

Details
Ähnliche Filme