Review

Mit „Im Banne des Dr. Monserrat“ liefert Regisseur Michael Revves einen sehr interessanten Thriller ab. Michael Revves der bereits 1969 im Alter von nur 25 Jahren gestorben ist, hat insgesamt nur 3 Filme als Regisseur gedreht, darunter „Witchfinder General – Der Hexenjäger“ mit Vincent Price in der Hauptrolle. Im vorliegenden Review, die #5 in der e-m-s DVD Reihe „Der Phantastische Film“ hat das Label wieder einen Klassiker ausgegraben. In den Hauptrollen sehen wir „Boris Karloff“ als den Titelgebenden, Dr. Monserrat und „Catherine Lacey, die auch schon zu Hammer Ehren gekommen ist und zwar in der Produktion „Der Fluch der Mumie“ der im gleichen Jahr entstand, dort ist sie als Wahrsagerin zu sehen, hier als seine Frau „Estelle Monserrat“. Was die beiden Darsteller hier abliefern ist wirklich genial. Vor allem „Catherine Lacey“ als Karloffs Ehefrau spielt brillant. Vor allem ist es schon bemerkenswert mit anzusehen, als sie den Jungen Mann „Ike Roscoe, gespielt von Ian Ogilvy, unter Hypnose sich willig machen.
Die beiden Eheleute sind begeistert als er am Anfang den Befehl bekam in die Küche zu gehen und ein Ei zu nehmen und es zu zerdrücken. Als Estelle dann merkte das er alles macht was man wollte, steigerte man sich um gab ihm den Befehl zu Stehlen. Vor allem wie der Gesichtsausdruck sich von „Catherine Lacey“ veränderte, je mehr ihr bewusst wurde wie mächtig sie war und was für Möglichkeiten sie auf einmal besaß, grandios. War sie am Anfang noch eine nette alte Dame, wurde sie im Verlauf des Films ein richtiges Scheusaal, die auch nicht vor Mord zurückschreckt und auch gewalttätig gegen ihren Mann wurde, als der nicht mehr mitmachen wollte. Sehr gut war die Idee vom Drehbuch her, wenn auch nicht logisch, das man zwar die Gewalt über eine Person hatte, aber auch aufpassen musste, wenn sich die Person verletzt, da man dann die gleiche Verletzung an sich feststellte. Das war auch wichtig für das spätere Finale. Auch die restlichen Schauspieler machten ihre Sache sehr gut, so daß man wirklich einen kleinen feinen Thriller zu sehen bekommt, mit einer Prise übernatürlichen, in Form der Hypnose. Die Actionszenen waren sehr gut und man bekommt auch für die damalige Zeit einige blutige Szenen zu sehen. Vor allem das Finale fand ich nicht schlecht, als sich Dr. Monserrat noch mal aufrafft um sich gegen seine Frau zu behaupten. Natürlich nicht in einer handfesten Auseinandersetzung, sondern er versucht den Mann zu steuern durch seinen Willen um weiteres Unglück zu verhindern, hatte seine Frau durch ihren stärkeren Willen die alleinige Macht über den jungen Mann gehabt.

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