The Hole
Wer sagte dass man unbedingt Gewalt braucht um einen guten Gruselfilm zu machen?! Gremlims-Schöpfer, Joe Dante, beweist mit seinem kleinen fantasy-horror Streifen, dass genau das möglich ist. The Hole schafft es gruselig zu sein ohne jegliche Gore- oder Gewalt Sequenzen zu verwenden. Natürlich werden die hart eingefleischten Horrorfans nicht ganz auf ihre Kosten kommen. Aber immerhin... Wie viele Horrorfilme kennt ihr, die man einem 12 jährigen zeigen kann ohne dass sie jahrelang traumatische Alpträume haben!? The Hole kann man wirklich ohne Bedenken seinen Kindern zeigen und als Erwachsener langweilt man sich dabei auch nicht.
Es geht um eine kleine Familie, eine Mutter und ihre beiden Söhne, die in eine kleine Stadt zieht. Eines Tages entdecken die beiden Jungs ein Loch im Keller des Hauses, dass scheinbar keinen Boden hat. Als sie dann dieses Loch über Nacht unbeaufsichtigt lassen, passieren plötzlich komische Sachen. Gegenstände, die niemandem gehören tauchen auf. Fremde Menschen laufen durchs Haus. Und plötzlich kommen lauter Fragen auf: Was befindet sich in diesem komischen Loch!? Und was kommt da raus!? Und warum?!?! Aaaaarh....
The Hole hat zwar gewisse Mängel. Man braucht ne Weile um richtig Gefallen an den Figuren zu finden. Aber wenn man es tut schliesst man sie richtig ins Herz. Ausserdem reicht der Gruseleffekt für den richtigen Horrorfreund nicht. Aber wie gesagt, hier handelt es sich um einen familienfreundlichen Horrorfilm... und das ist irgendwie schon ein kleines Wunder. The Hole entfaltet sich richtig gut am schluss. Man fiebert am Ende so richtig mit. Es gelingt Joe Dante einen Schluss zu machen, der alle offenen Fragen beantwortet und einem zufriedenen Zuschauer hinterlässt. Und wenn man darüber nachdenkt gibt es, in letzter Zeit, nur wenige Filme, die das tun...
Also liebe Horrorfreunde, holt mal eure Kinder ausm Bett und erschreckt sie!! Muahahahahahahahaha....