Von 2001 hat wohl jeder Filmbegeisterte (auch Genre-Fremde) schon gehört.
Die sehr gute Fortsetzung (nicht von Kubrick sonder von Peter Hyams) hat zu unrecht ein Schattendasein und genießt nicht die Popularität seines Vorgängers.
Die Story (mit Roy Scheider vortrefflich besetzt) knüpft direkt an das filmische Meisterwerk 2001 an.
Dies bedeutet allerdings, dass es ratsam ist, Kubricks Streifen aus dem Jahr 1968 inhaltlich zu kennen.
Wer sich ohne Vorkenntnisse an 2010 wagt, wird schon nach wenigen Minuten keine Freude haben.
Inhaltlich verweist die Storyline ständig zum Ursprungsfilm.
Der Zuschauer hat ohne diese Infos enorme Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen.
Von der Präsentation können beide Filme nicht unterschiedlicher sein - und ergänzen sich inhaltlich vortrefflich.
Während 2001 ein ruhiges Kunstwerk mit mannigfaltigen Interpretationsmöglichkeiten darstellt, zeigt sich 2010 als straff strukturiert, mainstreamorientiert und durch den Spannungsaufbau kurzweilig.
Nur als Solo-Werk kann 2010 kaum existieren.
Hyams hat eine wirklich exzellente Fortsetzung geschaffen, die es lohnt, von Fans gesehen zu werden!