Emmerichs blöd-bombastische Effektschau bietet zu Beginn genau das, was man erwarten durfte: Nach einer zwar wenig originellen, aber annehmbaren Einführung darf man spaßig-spektakuläre Zerstörungsorgien genießen, welche ebenso gut getrickst wie ulkig-überzogen (u.a. auch dank kauziger Charaktere wie dem von Woody Harrelson) daherkommen. Dummerweise ist nach zwei Dritteln die Luft klar raus: Nachdem die ständigen Rettungen in letzter Sekunde mittlerweile reichlich redundant wirken, sehnt man sich endlich den Schluss herbei – doch leider folgt noch das verblüffend langweilige Finale. Der öde Showdown lässt große Schauwerte schmerzlich vermissen und nervt zudem mit seinem grässlichen Gutmenschentum, zuckersüßes Happy End inkl... Ohne diesen zähen Schlussakt wäre Emmerich durchaus solides Entertainment gelungen, so reicht es jedoch nur für unterdurchschnittliche Unterhaltung.