Mexiko 1920: Zwei Abenteurer die grad von der erfolglosen Suche nach einer Platinmine zurückkommen, nehmen den Zug nach Durango, zurück in die Heimat. Der eine von ihnen verguckt sich schon am Bahnhof in eine schöne Frau der er im Zug dann näher kommt. Doch an einem Bahnhof kommt es dann plötzlich zu einem Raubüberfall von Banditen die es auf den Geldschrank der im Zug transportiert wird abgesehen haben. Sie erschießen, bis auf die beiden Abenteurer, die es schaffen am Leben zu bleiben, alle Insassen, rauben den Tresor mit einer Kutsche und nehmen auch noch die hübsche Frau als Beute mit! Allerdings kann man den Geldschrank nur mit zwei Schlüsseln öffnen und die finden die beiden Abenteurer im Zug.
Die beiden, die eigentlich in Zukunft getrennte Wege gehen wollten entschließen sich zu einer letzten Zusammenarbeit um die hübsche Reporterin zu retten und das Gold an sich zu reißen. Im weiteren Verlauf machen sich die beiden Helden, mitten in den Wirren der grad tobenden Revolution, auf die Suche nach Gold&Frau, was sie in so manch brenzliche Situation bringt aus der sie aber immer wieder von einem mysteriösen Fremden gerettet werden. Stellt sich die Frage wer ist dieser mysteriöse Fremde? Ist er wirklich nur daran interessiert Menschen zu helfen, wie er sagt oder hat er auch Interesse am Gold...?
Der letzte Zug nach Durango ist ein gut inszenierter Western mit einigen witzigen Szenen, der aber nie ins lächerliche abdriftet. Ich würde ihn auch nicht als Westernkomödie bezeichnen, den es überwiegt klar die ernste Grundtendenz des Films.
Der Plot wartet im Verlauf des Films mit einigen unerwarteten und sehr überraschenden Wendungen auf, was mir sehr gefallen hat.
Die beiden Hauptprotagonisten sind eigentlich die typischen "Buddys" und sind gut besetzt, sie sind die jenigen die eigentlich für die meisten Lacher Sorgen.
Aber auch die Shootoutfreunde kommen nicht zu kurz, zuerst einmal beim Bahnüberfall gibt es ne Schiesserei, dann kommt es neben ein paar kleineren Auseinandersetzungen noch gegen Ende im Gangsterhauptquartier zu einer recht fetten Schiesserei, alles jedoch unblutig inszeniert.
Die Kameraführung ist als gut zu bezeichnen, es gibt immer wieder ein paar schöne Panoramaaufnahmen und auch sonst stimmt die Optik einfach.
Die Musik gefiel mir ehrlich gesagt nicht besonders, da hab ich schon deutlich bessere Scores in Western gehört.
Der Letzte Zug nach Durango glänzt durch eine interessante, gute Story und recht gute schauspielerische Leistungen, ansonsten ist er routiniert inszeniert und auf jeden Fall einen Blick wert. Ich selbst mag allerdings lieber die härteren Italowestern, und deswegen leg ich den Film grade denjenigen, die liebe Italowestern mit einer Prise Humor gucken ans Herz!