Alle Kurzkommentare


8

Harter Tobak den dieser Film bietet. Ich wurde tatsächlich ordentlich geschockt und das obwohl ich eigentlich ziemlich abgestumpft bin. Es geht um Megan, die im Internet einen Mann kennenlernt und verschwindet, nachdem sie sich mit ihm treffen will. Mehr sollte man nicht über den Inhalt wissen, denn der Film wirkt am besten wenn man ihn unvoreingenommen sieht. Von der erzählweise ist das ein Found Footage Film doch die Schauspieler spielen glaubwürdig. Der Film besteht auch fast ausschließlich aus Dialogen oder Fernsehbeiträgen. Gewalt wird nie explizit gezeigt aber die Entführungsthematik wird in ihrer Grausamkeit sehr eindringlich verdeutlicht und dann beginnt das Kopfkino. Ich wurde sehr gut "unterhalten" und kann den Film Fans harter Filme nur empfehlen!

3

Und von mir aus könnte Megan verschollen bleiben, denn sie ist bloß eine fluchende und selbstsüchtige Teenie-Göre unter vielen, die nicht einmal in ihren "süßeren Momenten" sympathisch ist. Auch ihrer widerlichen Clique kann man nur Antipathie entgegenbringen - mit Ausnahme der schüchternen und liebenswürdigen Amy. Wo ist Jason Voorhees, wenn man ihn braucht? Nach zu viel Geplänkel in den Video-Chats, in dem sich alles nur um Jungs, Partys und Alk dreht, wird doch noch ein Antagonist aktiv und setzt mit seinen Taten den Thrillerpart des Films in Gang. Die letzten 25 Minuten sind ultraheftig und böse, quasi SCRAPBOOK in Mini-Ausgabe, also bereiten beim Angucken wirklich kein Vergnügen, doch diese Momente wären ungleich wirksamer, wenn der Weg dahin ein anderer gewesen wäre. Hätte man z.B. von Anfang an den Fokus auf Amy gelegt, dann wäre nicht so viel Potential verschwendet worden.

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