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Cleveland Brown ( aus der Serie " Family Guy " ) will sich endlich seinen Lebenstraum erfüllen und für ein Baseballteam an der US Westküste arbeiten . Als er auf dem Weg dorthin mit seinem Sohn durch seine Heimatstadt Stoolbend fährt , trifft er ausgerechnet auf seine Jugendliebe , die ( nachdem sie gerade geschieden wurde ) sich direkt wieder in ihn verliebt . Also vergisst Cleveland seinen Entschluss nach LA zu gehen und lebt stattdessen mit seiner neuen Frau , zwei Stiefkindern und seinem eigenen Sohn im Haus seiner Frau . Doch das neue Leben läuft nicht so leicht wie erhofft , denn er trifft auf alte und neue Feinde , aber auch ebensolche Freunde ... 

Nicht nur Baby Stewie Griffin ist am Anfang der Pilotfolge überrascht , dass ausgerechnet Cleveland Brown eine eigenes Spin-off zur TV Erfolgsserie " Family Guy " spendiert bekommt . Doch Cleveland entpuppt sich überraschenderweise als gute Wahl und entwickelt sich vom langweiligen Schnarchsack zu einem lustigen Kerlchen , der so gerne seiner neuen Famlie gefallen will , ohne dabei seine nicht vorhandene Autorität zu verlieren . 

Bei den Abenteuern der Browns haben wir es dann fast schon mit einer Zeichentrickversion von 1980er Jahre TV Comedy Serien zu tun , in denen es hauptsächlich um die Geschehnisse einer Familie und deren direkter Nachbarschaft ging . Also wird man nicht umhin kommen , dass es um Schulabschlussbälle , Erziehungsprobleme oder Streitereien unter Kollegen oder Nachbarn geht . Doch ist das alles natürlich wesentlich übertriebener und fast schon eine Parodie , wenn auch mal Lando Calrissian aus " Star Wars " oder Snoop Dogg zu einem Coolheitswettbewerb auftauchen , man mit dem Wrestler " Nature Boy " Ric Flair einen Ausflug macht oder die Frau von Clevelands Boss scheinbar mit einem hartgekochten Ei erschlagen wird . So erreicht der Wahnsinn zwar nie " Family Guy " Ausmaße , dafür erzählt man im Gegensatz zur Ursprungsserie Geschichten , die so etwas wie einen Sinn ergeben und bietet eine handvoll Figuren , die auch wirklich interessieren und auf ihre Art und Weise unterscheidbar sind . 

Eine ( relativ ) " normale " Sitcom in Zeichentrickform . Von den 3 Seth McFarlane Zeichentrickserien ist " The Cleveland Show " ( für mich ) eindeutig besser als " Family Guy " , aber etwas schlechter als die ersten 10 Staffeln " American Dad " ( danach ging es mit dieser Serie dann kontinunierlich bergab ) . Schade , dass es nach vier Staffeln für die Brown Familie zurück nach Quahog ging und sie zu stummen Hintergrundfiguren und Cleveland wieder zum Schnarchsack degradiert wurde .  

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