Jeanne d'Arc wird durch göttliche Fügung zur Heerführerin und nach der Gefangennahme auf dem Scheiterhaufen hingerichtet.
Auf meinem Weg durch die frühen Jahre ist ein Regisseur wohl am geeignetsten, um Filme aus jedem Jahr zu finden: Georges Méliès ist vermutlich der bekannteste unter den ganz frühen Filmpionieren, die durch ihr unermüdliches Schaffen und nicht enden wollende Kreativität den Weg für die bewegten Bilder geebnet haben.
Mit Jeanne d'Arc hat Méliès aus meiner Sicht einen der ersten Monumentalfilme geschaffen, den was er hier im Jahr 1900 auffährt, ist nicht von schlechten Eltern. Mehrere Kulissen mit unterschiedlichen Hintergründen, unzählige Statisten in historischen Kostümen, mehrere Pferde und es wird sogar eine Burg erstürmt. Bedenkt man die Entstehungszeit, ist das schon beeindruckend.
Die Darstellenden chargieren in herrlichem Overacting, wie es damals noch üblich und wohl nötig war, um manche Dinge zu vermitteln. Allerdings muss ich gestehen, dass ich ohne die Vorkenntnisse die erzählte Geschichte nicht verstanden hätte.
Leider habe ich nur eine schlecht colorierte Version gesehen, Spaß haben die momentan rund 126 Jahre alten knapp 11 Minuten aber dennoch gemacht.