In diesem recht raren, nur in den USA häufiger (nicht sehr sorgsam) aufgelegtem Naschy-Frühwerk, sehen wir entweder den zweiten Auftritt der verfluchten, tragischen Figur des Waldemar Daninsky; da einige Quellen das Entstehungsjahr mit 1970 angeben, oder den fünften (den sagenumwobenen, verschollenen La Noches del Hombre Lobo / The Night of the Wolfman nicht mitgezählt).
In dieser etwas hüftsteifen Produktion mit ärgerlichen Umständen (siehe Info auf der Hauptseite) wird Daninsky bei einem Aufenthalt in Tibet von einer Yeti-artigen Kreatur angefallen! (Leider nicht wirklich zu sehen.) Bei diesem Vorfall scheint er auch seine komplette Familie zu verlieren...
Seine wissenschaftlichen Arbeiten führen ihn später mit einer genial-verrückten Professorin zusammen - diese will per Hirnexperimenten den Willen des Menschen steuern! Durch den Angriff der Kreatur muss Daninsky sich nun natürlich vor Vollmondnächten in Acht nehmen. Kümmern muß er sich auch um eine hübsche Studentin, die natürlich großes Interesse am jungen, sexy Naschy hat. Zudem kann er nicht wissen, daß die sinistre Wissenschaftlerin einen perfiden Plan für ihn ausheckt...
Fury of the Wolfman gehört sicher nicht zu den Besten Daninsky-Streifen, ist aber durchaus genießbar, auch wenn er erst in den letzten 10 Minuten in Fahrt kommt. Dort sehen wir dann auch die wirklichen Höhepunkte des Films, wie einen weiblichen Werwolf und Waldemar in action. Vorher gibts es schon viel Gerede, unwichtige Polizisten & Reporter und insgesamt etwas nervige Musikbegleitung. Aber: für Fans natürlich trotz der kleinen Mängel unverzichtbar. 6/10
P.S.: die mir bekannten US-Versionen sind alle im schrecklichen Vollbild, da gehen mal eben über 40% der Bildinformationen flöten, nicht so schön.