Alle Kurzkommentare


6

Nachdem vor allem aus Grossbritanien einige doch recht ansehnliche Hooliganstreifen den weg auf die M attscheiben dieser Welt gefunden haben, ist nun Deutschland an der Reihe sich diesem Thema zu widmen.Wer einen Streifen in der Art von "Football Factory" oder " Hooligans" erwartet sollte hier eher die Finger von lassen, den in diesem hier besprochenen Vertreter geht es doch um einiges ruhiger zu und es wird eher auf die Probleme der einzelnen Protagonisten eingegangen.So versteht sich der Film definitiv mehr als Drama als Actionfilm. So ist die Story um die "Anhänger" Eintracht Braunschweigs zwar nicht wirklich mitreissend und man nimmt einges nicht wirklich ab was da gezeigt wird aber unterhalten habe ich mich dennoch gefühlt. 

Für eine deutsche Produktion nicht schlecht aber leider auch nicht wirklich so packend wie andere Hooliganfilme aus z.B: England.
5,5 von 10

2

Für Leute, deren Lebensinhalt anscheinend Hass und das "Gewaltding" sein soll (Dialog im Film) sind die Figuren komischerweise alle durch die Bank absolut lächerliche Versager und so gewaltbereit wie meine Grundschullehrerin. Das Gerede über Fußball ist grundsätzlich hart an der Schmerzgrenze, der Jargon der in den Dialogen benutzt wird ist stellenweise absolut peinlich. Das Gespräch mit einem ehemaligen "Hool"-Kumpel in einer Metzgerei ist so trashig, ich hätte da beinahe schon ausgemacht. Wenn der Milchbubi Hauptcharakter von "Loyalität" redet, kräuseln sich einem die Fußnägel hoch. Die Krönung ist die Szene, in der die Gruppe im Vereinsheim von Braunschweig einbricht, um sich mit der Meisterschalenreplik zu fotografieren. Selten sowas bescheuertes gesehen. 2/10

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