Staffel 2 - 9/10
Staffel 2
Der geilste Spion der Welt
Wer ist härter als Gator und immer in der Danger Zone?
Wer ist der lästige (Alp)Traum aller Frau'n?
Archer, Archer, schreit es im Chor,
dieser Typ schießt einfach aus jedem Winkel ein „Tor“.
Staffel 2 ist noch selbstbewusster und voller unvergesslicher Momente,
ich hoffe Archer und seine Truppe geh'n noch lange nicht in Rente.
Egal ob als „Vater“ oder mit Krebs in der Brust,
dieser Agent vertreibt ganz schnell jeden Frust.
Lana lässt mich noch immer eröten und Cyrill ist der lässigste Versager,
bei so vielen köstlich-verschiedenen Charakteren meint man gar nicht, dass das alles ist ein und dasselbe Lager.
Pam ist ein Tier und Cheryl würde nicht nur ich mal gerne würgen,
für die Qualität dieses Animationshits würde ich mittlerweile bürgen.
Gespickt mit Zitaten und heißer Action, flotten Sprüchen und viel Alk,
wenn es drauf ankommt, ist Archer stärker als der Hulk.
Nichts geht besser runter zu einem leckeren Laphroaig,
denn man merkt immer wieder, dass man hier das Risiko sucht und nicht scheut.
„Archer“ ist mal macho und mal meta, mal feministisch und mal unverschämt,
doch selbst mit seiner frechsten Attitüde hat diese Bande noch keinen vergrämt.
Egal ob man Fan ist von Bond oder Bourne, von Burt oder Hunt,
nach dieser spritzigen, erwachsenen Satire ist man außer Rand und Band.
Highlights sind eindeutig das Tätatä in den Alpen und Archers Chemo-Ausraster,
dieser Adonis passt einfach in kein normales Raster.
Noch immer die vielleicht sexieste Serie alive,
bei manchen Witzen ich mich manchmal vor Ungläubigkeit kneif'.
Für Filmnerds und Actionheads, für Soapstars und Comedyfans,
zum Glück hat man noch lange nicht das Gefühl, die Macher schieben 'nen Lenz.
Noch immer aktiv und unberechenbar, wie ein guter Agent eben sein muss,
nach zehn Kopfschüssen und drei Whiskys redet Sterling köstlichsten Stuss.
Sogar die Optik scheint kleine Fortschritte zu machen,
das kann man glatt übersehen, bei dem ganzen Lachen.
„Archer“ ist noch weit weg von Wiederholung und Langeweile,
viel mehr legt er sich selbst eine Vorlage nach der nächsten, oft 'ne richtig steile.
Jetzt schon ein Legende im Agentenstadl,
egal ob auf dem Schneemobil oder auf einem Kinderradl.
Egal ob eine halbe Staffel am Stück oder eine Folge für zwischendrin,
„Archer“ einzuschalten macht nur in äußerst wenigen Momenten keinen Sinn.
Die Synchronsprecher scheinen nun endlich angekommen in ihren Rollen,
werden die irgendwann gewechselt, werde ich mehr als nur schmollen.
Archers Sophomorejahr on air bekommt von mir zwei dicke Daumen nach oben,
ich kann diese Serie einfach nicht hoch genug loben.
Fazit: Archer und sein sympathisch-verrücktes Team in Höchstform. Von Doppelagenten und verschluckten Billardkugeln, von Brustkrebs bis zum Mutterkomplex, von falschen Vaterschaftstests und starken Frauenfiguren - „Archer“ ist ein furioses Fest voller Action, Humor und echten Originalen! (9/10)