Review

Staffel 8 - Dreamland - 6/10

Staffel 8


DREAMLAND

Traum Noir

Archer liegt schwer verwundet im Koma und träumt - im ersten Jahr von einer noirischen Welt voller Jazz, Nachkriegsgraumata, abgeschnittenen Fingern, bestechlichen Cops und fies-feinen Femme Fatales...

Die achte Staffel, „Dreamland“, als erste Konzeptstaffel der animierten Agentenserie klingt geil - wo sie meine Erwartungen, die eines waschechten Noir-Fans, erfüllt und warum sie für mich im Endeffekt doch der bisherige Tiefpunkt der Kultshow ist? Siehe da. 

+ Archer hatte schon immer einen gewissen Noir-Anstrich, in dem sich jetzt natürlich gesuhlt werden kann 
+ ausgesprochen hübsch
+ frisches Setting, neues Gefühl 
+ Noir-Feeling wird auf den Kopf getroffen
+ Kriegsrückblenden mit das Witzigste
+ Krieger darf seinen Mad Scientist voll ausleben
+ jazzige Vibes
+ die wenigen Actionszenen sind gut 
+ ein paar nette Twists und Finten

— durchgängige Geschichten weiterhin nicht das beste Modell für die Serie 
— unfokussierte Story
— zu kurz, zu flach
— nicht mehr der alte Archer
— Pams schwächste Staffel 
— insgesamt kaum witzig
— Dialoge nicht auf gewohntem Niveau 
— viele offene, unbefriedigende Fragen
— zu wenig Sex, zu wenig Action
— wirkt unfertig und dahingeschludert
— wär's ein knapp dreistündiger Film, wär’s kein allzu guter 
— Nebenfiguren schlagen nicht ein 

Fazit: viel Style, wenig Qualität, noch weniger Action und kaum treffender Witz - „Dreamland“ ist die bisher mit Abstand schwächste, kürzeste und oberflächlichste Staffel der Serie. Neue Richtung schön und gut - aber doch bitte etwas besser als das! (6/10)

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