Review

Staffel 9 - Danger Island - 7/10

Staffel 9


DANGER ISLAND

Only Archer Has Wings

Im zweiten „Komajahr“ träumt sich Archer eine klassische Abenteuerstory zusammen, irgendwo zwischen „Indiana Jones“, „Casablanca“ und „Zulu“ - mit für mich persönlich größerem Erfolg als beim vorangegangen Ausflug in Film Noir-Gefilde? Ja schon, wenn auch noch immer lange nicht auf einstigem Niveau...

+ Abenteuerfeeling wird gut getroffen 
+ Dschungelvibes sind fresh 
+ Pam ist mächtig und prächtig und stark wie nie zuvor 
+ Cyril als deutscher Kolonialist liefert etliche Lacher, zum Teil auch unbeabsichtigt durch die Synchro/das miese Deutsch 
+ die Schlacht Ureinwohner gegen Nazis
+ Archers Augenklappe 
+ David Cross' Gastauftritt 
+ Space-Teaser am Ende macht neugierig und geil 
+ Kokosnüsse!!! 

— nicht so witzig, nicht so clever wie man es einst gewohnt war 
— viele popkulturelle Anspielungen fehlen oder fallen flach
— eigentlich kaum Story vorhanden 
— Krieger als Papagei wirkt etwas verschenkt 
— das Ende wirkt etwas lust- und ideenlos 
— eher Grundidee und Setting als eine echte Geschichte
— zu wenig Abenteuer bzw. das Finale wirken abhakt; hätte gerne mehr Fallen, Ruinen und Tempel gesehen 
— man wird das Gefühl nicht los, dass Archer näher am Ende als an seinen glorreichen Zeiten ist... 

Fazit: Abenteuerzeit bei Archer - „Danger Island“ hat seine Momente (vor allem für uns Deutsche & Pam-Fans) und gefällt mir besser als die vorangegangene Noir-Staffel. Dennoch: eine schwache Story und doch zu wenig Lacher sprechen eher weniger für eine Weiterführung dieser „Thema“-Staffeln. (7/10)

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