Zwei Amazonen, die Prostituierte Lee (Pam Grier) und die Rebellenführerin Karen, brechen gemeinsam aus einem tropischen Frauenknast aus. Mit dicken Handschellen aneinandergekettet entpuppt sich ihre Flucht vor Kopfgeldjägern (Sid Haig) und Gesetzeshütern als schwieriger als gedacht...
FRAUEN IN KETTEN ist das sleazige Exploitation-Rip-Off des Sträfling-Klassikers FLUCHT IN KETTEN. In den 70ern verlagerten mehrere US-Filmemacher (wie Roger Corman und Jack Hill), um Kosten zu sparen, ihre Produktionen auf die Philippinen. Die Ergebnisse waren wenig seriös oder berauschend. Einer der Vorzeige-Regisseure dieser Ära war Eddie Romero, bekannt (oder auch nicht) für Werke wie BRIDES OF BLOOD und DRAKAPA. BLACK MAMA WHITE MAMA (so der Originaltitel) besticht durch beißende Langeweile und zermürbende Actionarmut. Die erste Hälfte des Films ist WIP-Trash mit Essensschlachten, Duschszene etc. Die zweite Hälfte fliehen die beiden Emanzen vor einem jugendlichen, klapperdürren Sid Haig (Cpt. Spoulding in HAUS DER 1000 LEICHEN) mit tuntigem Discofummel und Cowboyhut. So wirklich passieren tut nix. Blaxploitation-Star Pam Grier (FOXY BROWN, JACKIE BROWN) ist eine Augenweide, was jedoch in anderen Filmen eindeutig besser zur Geltung kommt. Somit ist auch dieser Pluspunkt dahin.
Fazit:
Echt mies.