Review

Passend zur vorweihnachtlichen Zeit, entschied ich mich gestern mal für Jack Frost. Denn ist es doch just um Weihnachten geschehen, dass der Serienmörder Jack bei der Fahrt zu seiner endgültigen Himmelsfahrt das vermeintlich Zeitliche segnet - und zwar in Form einer Chemikalie, die ihn zersetzt und sein genetisches Material - und sogar (laut vorhandenem Experten) seine Seele mit dem Schnee vermischt. Nunmehr Rache sinnend, will er dem Sheriff, der ihn einst einbuchtete inklusive seiner Kleinstadt so richtig ein"heizen". Und das in Form eines Schneemannes bzw. liquide - je nach Bedarf.

Tja, ich muss sagen, dass es anfangs sehr viel schneite und im Örtchen ein Schneemann-bau-Wettbewerb lief ... doch - nirgendwo lag Schnee. Und die Suche nach liegendem Schnee im Bild beanspruchte fast meine ganze Aufmerksamkeit - also, so spannend kann es ja dann wohl nicht gewesen sein...

Nachdem mein "Schnee-Stress" dann verflogen war, geschahen die ersten Morde. Sinnlos, motivbezogen rätselhaft, aber durchaus im Ergebnis effizient.
Besonders einfallsreich war der Mord an der Dame im Weihnachtsbaum. Super trocken kommentiert vom Hilfs-Cop, der meinte (sinngemäß), ob man sie bis zum 6. Januar dort hängen lassen solle.

Die Geschichte nimmt seinen Lauf, der übliche Wissenschaftler inklusive beistehendem FBI-Agenten tauchen auf - in geheimer Mission, versteht sich.
Ein notgeiles Teenie-Pärchen muss dran glauben - aber, die Art  "des Glaubens" ist wirklich einfallsreich...

Ach, ich will ja auch nicht zu viele Details verraten.

Der Schnee-Knuffi-Killer ist wirklich ganz niedlich anzugucken, es gibt einige nette Ideen und auch ein paar gute Gags.
Wirklich neu und innovativ oder sonstwie erhellend fand ich den Film nicht, denn er erinnerte mich dauernd an irgendein anderes Movie. Nur halt in der Winter-Edition.
Spannend fand ich es auch nicht.
Zum nebenher gucken durchaus geeignet, aber zum wirklich ausschließlichen Genuss reicht es nicht, weil es immer irgendwie ein "Ja, aber" gibt

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