Review

Wesley geht auf's College und ist ein Streber und daher natürlich total erfolglos bei den Mädels.
Dies ändert sich allerdings, als die neue Bio-Lehrerin Miss Xenobia ihn bittet als Versuchskaninchen für eins ihrer geheimen Experimente herzuhalten.
Von dem Zeitpunkt an macht Wesley einige ihm unerklärbare Veränderungen durch : er zieht sich lässiger an, hat keinen Bock mehr auf Mozart, lässt sich auf halsbrecherische Straßenrennen ein und tritt sogar einer glam-rock-artigen Heavy-Metal-Band bei.
Darüber hinaus liegt ihm plötzlich die ganze Damenwelt zu Füßen und er kommt aus dem Weibervernaschen gar nicht mehr heraus.
Ob sein Erfolg irgendetwas mit dem fallusähnliche Tentakel zu tun hat, der ihm von Zeit zu Zeit aus dem Kopf wächst ?
Was Wesley natürlich nicht ahnt ist, dass Miss Xenobia eine Außerirdische ist, die seine Geilheit zur Erhaltung ihrer Rasse einsetzen will ....

Hört sich trashig an, hört sich wirklich, wirklich trashig an ... und ist noch viel trashiger.

Dass die Story von Anfang bis Ende hirnlos, dämlich und total unlogisch ist fällt allerdings gar nicht so auf, da dies von den plumpen Schauspieler (allen voran Billy Jacoby bekannt als "Mikey" aus der Serie "Parker Lewis") und den Gags mit Blindgänger-Garantie geschickt kaschiert wird.

Blut gibt's keins, nur ein paar ganz ganz schlechte Laser-Effekte und ein sehr grottiges Alien-Kostüm, das war's aber dann auch schon an technischen Finessen.

Der Film besticht hauptsächlich durch seine unfreiwillige Komik und dem kitschigen 80er-Jahre-Look.
Als witzige Tittenparade geht "Dr. Alien" allerdings nicht durch. Nicht dass es an Titten mangeln würde, nein nein .... nur sehen die Tussen ein bisschen ZU sehr nach 80er aus (auftupierte Dauerwelle, Aerobic-Klamotten ...).

Wenn man ein klein bisschen philosophisch angehaucht ist, kann man in "Dr. Alien" sogar die Geschichte eines Jugendlichen erkennen, der trotz der Strapazen und dem Hormonchaos der Pubertät, eine schwerwiegende seelische Veränderung durchmacht und schließlich zu sich selber findet.
Aber naja .... den tieferen Sinn oder die philosophische Kernaussage von "Dr. Alien" möge sich jeder selbst erstellen ....

Fazit :
80er-Jahre-Ulknudel der bescheuerten Art ... allerdings so bescheuert, dass es schon wieder witzig ist.

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