Cop Harry Griswold wird vom Geist des japanischen Superhelden Kabukiman besessen, kann sich fortan in diesen Verwandeln und tritt mit seinen teilweise lächerlichen Fähigkeiten gegen das Verbrechen in New York an.
Kabukiman ist sicherlich einer der besseren Filme aus dem Hause Troma, die mit ihren Trashorgien auch viel Schrott abgeliefert haben. Trotzdem oder gerade deswegen besitzt das Label zurecht einen gewissen Kultstatus, der oft dem "so schlecht, dass es schon wieder gut ist"-Prinzip frönt.
Entgegen der allgemeinen Erwartungen muss man hier allerdings (fast komplett) auf die obligatorischen Splatter- und Blankzieh-Einlagen verzichten; der Film gibt sich für Troma-Verhältnisse ungewohnt zahm und fühlt sich am ehesten in der Komödienschublade zu Hause. Action gibt es auch nur ab und an, doch immerhin bleibt man sich bei der dilettantischen Machart treu - was auch für die Schauspieler zutrifft. Aber unter uns: Hab schon Schlimmeres gesehen. Sehr viel Schlimmeres. Gehört ja auch irgendwie dazu.
Der Humor selbst ist dabei wieder reinste Geschmacksache - debil über bescheuert bis bemüht. Und auch, wenn nicht alle Gags zünden und der Film unter den typischen Tromaschwächen leidet ('nen Tick zu lang, unausgewogenes Timing), bleibt "Sgt. Kabukiman N.Y.P.D." unterm Strich eine oftmals spaßige und schön bekloppte Angelegenheit. Fast schon was für die ganze Familie. Naja, fast.