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Nachdem sie aus Versehen für einen Brand in der Bibliothek gesorgt haben und beim Aufräumen ein Buch gefunden haben, in dem einige Jahrgänge ihre ersten sexuellen Erfahrungen protokolliert haben, versuchen drei Jungen, sich dies zu Nutze zu machen. Mit dem Buch der Liebe bewaffnet machen sie sich ans Werk, das weibliche Geschlecht zu erobern.

Aus den Tiefen der Versenkung meldet sich "American Pie" also zurück. Nach drei guten und erfolgreichen Teilen und drei weiteren, miesen Filmen, die zunehmend weniger Erfolg verbuchten, ist es dabei kein Wunder, dass auch der siebte, billig produzierte Teenie-Streifen nicht einmal im Ansatz überzeugt und nichts als nackte Tatsachen und blöde Zoten bereithält.

Ideen sind dabei Mangelware, kein Wunder bei einem solchen Fließbandprodukt, das mit John Putch ein drittklassiger Regisseur verfilmte, der zuletzt "Der Poseidon-Anschlag" inszenierte. Auch das Grundkonzept um die Liebesbibel versprüht nicht mal den Hauch einer neuen Idee, vielmehr wird Schema F neu variiert und von einer Zote zur nächsten gehastet.

Das Grundprinzip der drei jämmerlichen Vorgänger wird dabei einmal mehr eins zu eins verwendet, so gibt es alle drei Minuten einen dämlichen, infantilen oder einfach nur ekelhaften Gag zu sehen und alle fünf Minuten zur Entschädigung ein bisschen nackte Haut, während man fast das Gefühl gewinnt, dass sich die Macher in der eigenen Oberflächlichkeit suhlen. Da das Ganze schnell erzählt ist, ist zumindest ein halbwegs solider Unterhaltungswert gegeben, aber hier kann nicht einmal von Mittelmaß die Rede sein. Hinzu kommen nämlich lediglich noch solide Darsteller und ein erneuter Auftritt von Eugene Levy, der das sinkende Schiff einfach nicht verlassen will.

Fazit:
Fäkalhumor, Zoten, nackte Haut und wenig Ideen. Wer trotzdem lacht, wird angesichts des zügigen Tempos solide unterhalten, ansonsten kann man eigentlich nur hoffen, dass die Reihe endlich eingestellt wird.

35% 

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