Eigentlich bekommt man mit "Poliziotti violenti" aka Blutiger Schweiß" einen Poliziesci geboten, der allle zutaten hat die man sich bei solch einen Film wünscht. Es gibt wilde Verfolgungsjagden auf den Motorrad und mit dem Auto. Es wird geschoßen und mit der Faust ausgeteilt, ein Restaurant wird in die Luft gejagt. Auch gibt es wieder einige brutale Szenen zu sehen, wenn normale Passanten auf offener Straße erschossen werden und man deutlich die Einschußlöcher sieht. Auch wartet der Streifen mit zwei tollen Hauptarstellern auf. Mit Henry Silva und Antonio Sabato. Der Film hat also alles, was für einen guten Film spricht, vor alllem dann wenn so jemand wie Michele Massimo Tarantini auf dem Regiestuhl platz nimmt. Doch leider hat mich der Film nicht ganz überzeugen können. Nicht das der Film schlecht wäre, das auf keinen Fall. Die Actionszenen waren o.k und die Darsteller konnten ebenfalls überzeugen. Man bekommt eine geradlinge Geschichte zu sehen, die ohne große Nebenstränge auskommt. Aber alles wird doch etwas holprig rübergebracht. Da wird kurz erwähnt das Kommissar Tosi in seiner Freizeit gerne Autorennen fährt, für die Geschichte selber ist dieser Aspekt aber uninteressant. Auch die Liebesbeziehung von Altieris und Anna wird etwas holprig erzählt. Da lernen sie sich im Zug kennen und eine Einstellung später sind sie schon ein Paar. Nur für den Zuschauer wirkt das alles schon etwas seltsam, da die Zeiträume nicht verdeutlicht werden in dem der Film sich abspielt. Das gleiche gilt für Altieris Verletzung die von einer Szene zu anderen auf einmal verschwunden war. Sicherlich sind das alles nur Kleinigkeiten, die man aber mit einem sorgfätigeren Drehbuch hätte vermeiden können. Nichtsdestotrotz macht der Film eine menge Spaß. Auch wenn er jetzt nicht zu den Top Filmen des Polizeifilms für mich gehört.
Die DVD von Eyecatcher zeigt den Film wieder in gewohnter ordentlicher Bild und Tonqualität.