Review

Absolut notdürftiger Video-Schmarren von Regisseur Rick Sloane. Der drehte einst Filme wie "Straps-Akademie", "Hobgoblins" oder "Babe Watch". Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, doch an diesem Tag schien die Kneipe geschlossen gehabt zu haben...

Hier trifft spärlicher Satanismus-Thriller auf das übliche Strickmuster der armen Frau, die ach so bedroht wird und der mal wieder niemand glaubt... Die Dialoge holpern ohne Ende und die Darstellerleistungen sind unterirdisch. Porno-Queen Ginger Lynn Allen sieht ungewöhnlich züchtig aus, B-Recke Wings nimmt eh erst den Gehaltscheck und dann das Drehbuch an.

Hätte dieser Billigschlock nicht so einen reißerischen Titel, man hätte ihn wohl bis heute komplett übersehen (was allerdings auch so der Fall ist...). Die spannendsten 30 Sekunden sind eine Schaufensterpuppe ohne Kopf und ein wenig Softsex mit heißem Wachs. Dazwischen wird geplappert bis einem die Fernbedienung aus der Hand fällt.

Sogar der Satan schaut bei einer Séance persönlich vorbei, soweit kann es also kommen. Der Rest wurde in irgendwelchen Büros und schönen Einfamilienhäusern in Inglewood gedreht.

Die Frage, warum und für wen sowas überhaupt fabriziert wird, halte auch ich für überaus gerechtfertigt... Minuten werden zur endlosen Qual, nicht mal zu einer Mitternachts-TV-Ausstrahlung hat es bis heute gereicht. Und wer Ginger Lynn sehen will, der treibt sich ohnehin in ganz anderen Ecken der Videothek rum...

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