Review

Inhalt:
Die Story ist simpel und schnell zusammengefasst: ein Team von französischen Anthropologen will in einem schwer zugänglichen Teil der Schweizer Alpen Hinweise auf Spuren von Urmenschen suchen. Sie tun sich mit ein paar Wanderern zusammen, die die gleiche Strecke eingeplant hatten. Jedoch verunglückt die Gruppe darauf und das Auto stürzt in die sogenannte "Teufelsschlucht" ab. Hier beginnt dann der Kampf um's Überleben, denn schon nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass es jemand (oder etwas?) in den Wäldern auf sie abgesehen hat.

Meine Meinung:
Diese französisch-luxemburgisch-schweizerische Co-Produktion lässt sich als Backwood-Horror einstufen und wirkt etwas wie eine europäische Antwort auf THE HILLS HAVE EYES oder WRONG TURN.
Definitiv einen Blick wert aber unterm Strich leider nur Durchschnitt. Denn der Film bleibt, meiner Meinung nach, hinter seinen Möglichkeiten weit zurück und verschenkt den größten Teil seines Potentials. Er kostet weder seine Story richtig aus, noch wagt er etwas, obwohl es viele optimale Szenen gab, die man so toll hätte füllen können. Es wird zwar einiges angerissen aber nicht zuende gedacht, so kam es mir als Zuschauer zumindest vor. Spannung und Tempo kommt zwar hier und da mal auf, reißt eingefleischte Horrorfans aber nicht vom Hocker.
Bekannte Gesichter wie Philippe Nahon (MENSCHENFEIND, HIGH TENSION) oder Dominique Pinon (DELICATESSEN, ALIEN 4) machen ihre Sache aber gewohnt gut.
Übrigens: Die 18er Freigabe ist ein Witz: Blut gibt's hier und da schon zu sehen aber eigentlich nie explizit und auch auf diesem Gebiet hält sich der Film leider auch zu stark zurück, so dass eine Freigabe ab 16 vollkommen ausreichend gewesen wäre.

Fazit: guckbar und nicht schlecht aber auch nicht so gut, wie er hätte sein können.
5 von 10 Punkten

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