Review

Samurai Fiction hört sich nach dem Titel vielleicht an wie ein weiterer Samurai Movie, aber man darf sich vom Titel nicht täuschen lassen.
Der Film spielt zwar im alten Japan und Samurais sind die Hauptdarsteller, aber der Stil des Films geht eine ganz andere Richtung.
Roadmovie ist das Wort was im Zusammenhang mit Samurai Fiction immer wieder gebraucht wird und das trifft es denk ich auch am Besten.
Schon die musikalische Untermahlung zeigt das hier andere Wege gegangen werden.
Statt japanischer Klänge hören wir Rock'n'Roll und auch die Kamera- und Schnittarbeit erinnert eher an MTV als an klassisches Samuraikino.
Die Geschichte an sich ist nicht sehr einfallsreich und lässt sich schon eher als Genrestandard bezeichnen, aber die Umsetzung ist halt mal was erfrischend Neues.
So wird der Film eigentlich auch nie langweilig beim sehen lediglich bei der ganzen Heil & Trainingsgeschichte hab ich schon mal zur Uhr geschielt.
Die Schwertkämpfe sind auch ganz gut gelungen, aber zu den besten des Films werden sie auch nie gehören.
Für diesen Film reichen sie aber 100%, der Schwerpunkt soll hier schließlich nicht auf den Kämpfen liegen.
Insgesamt ist Samurai Fiction ein wirklich gelungenes Experiment das jedem Asian-Movie-Fan bestimmt gefallen kann und das man zumindest einmal gesehen haben sollte, nur um zu wissen wie ein Samurai Movie auch sein kann.

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