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Philip Polcar konnte in seinem kleinen Fantasyfilm, der eigentlich der Auftakt einer Trilogie sein sollte, aufgrund des geringen Budgets und der wenigen Drehtage keine aufwendigen Massen- und Kampfszenen und auch kaum Phantasiegeschöpfe einbauen - von einem unbeholfen computeranimierten Drachen und den paar für einen Independentfilm obligatorischen Zombies einmal abgesehen. Die an ein Liverollenspiel erinnernde Heldentruppe wandert die meiste Zeit eigentlich nur durch Wälder und unterhält sich untereinander, wodurch uns die Welt von ERDORA ein wenig näher gebracht wird, aber die 62 Minuten Laufzeit vergehen wie im Fluge und die Darsteller kommen mit ihren Texten auch ganz gut klar. Ausgerechnet in dem Moment, wo die Spannungskurve steil nach oben steigt, bricht der Film ab. Wie es weitergeht, werden wir wohl nie erfahren, da der Regisseur keine Lust mehr hat, dieses Projekt zu beenden, und lieber anspruchsvollere Werke inszenieren will.

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