[Folgender Kommentar hat leichte SPOILER.]
Ein gut gemachter, aber auch nicht besonders herausragender Thriller. Wäre die titelgebende Schlaflosigkeit des (von Pacino gewohnt grandios gespielten) Protagonisten für die Handlung von Relevanz gewesen, hätte da mehr draus werden können. Z.B. hätte ich es spannend gefunden, wenn Dormer seiner Wahrnehmung nicht mehr hätte trauen können und deshalb Schwierigkeiten damit gehabt hätte, Realität und Fiktion auseinanderzuhalten. Aber so bleibt von dem ganzen Thema nur ein zunehmend übermüdeter und daher leicht zu überrumpelnder Bulle und ein paar ganz nette, Schlaflosigkeit imitierende, Schnitt-Effekte übrig und daher hätte man es auch fast gleich weglassen können.
Aber um nicht nur darüber herumzuseiern, was der Film nicht ist: Es ist ein gut gemachter Thriller mit einer Mischung aus Spannung und Melancholie und von gelegentlichen Längen abgesehen ein durchaus sehenswerter Film. Im Vergleich zu Memento und Nolans späteren Werken ist er aber eher konventionell.