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The Asylum - das steht mehr für Quantität als für Qualität und entsprechend ist der Auswurf an preisgünstigen C-Machwerken zwischen globaler Naturkatastrophe und genmanipulierter Tier-Mutation, mit denen die Billigschmiede Monat für Monat eine ständig wachsende Fangemeinde versorgt.

Mit "Supernova 2012" haben wir es mit einem - mittlerweile - fünf Jahre alten Beitrag zu tun, der vom Label STARMOVIE für eine Neuauflage mit dem Alternativtitel "Wenn die Sonne verglüht" und einem spektakulären DVD-Cover ausgestattet wurde, das zwar - thematisch gesehen - die Marschrichtung dieses Katastrophenfilms vorgibt, gleichzeitig aber auch mit dem Artwork Erwartungen weckt, die zu keiner Zeit eingehalten werden.
Dabei wird einmal mehr das genretypische Weltuntergangsszenario heraufbeschworen, wobei Parallelen zu Roland Emmerichs "The Day After Tomorrow" oder "Armageddon" und "Deep Impact" nicht von der Hand zu weisen sind. Doch während solche Kino-Blockbuster durch Spannung, Tempo und bombastische Effekte glänzen können, vermag die Mockbuster-Variante mit Einfallsreichtum und, für The Asylum-Verhältnisse, brauchbaren CGI-Animationen zu punkten, bremst sich aber mit seiner Geschwätzigkeit mehrfach aus. Als würden die ohnehin schon hanebüchenen Dialoge das Nervenkostüm des Publikums nicht schon ausreichend belasten, wird mit trockenen naturwissenschaftlichen Theorien über Sinn und Unsinn geplanter Rettungsversuche das Höchstmaß an Geduld vom Zuschauer gefordert - nur um ihn dann mit einem unspektakulären Finale abzustrafen.

Es ist nicht so, dass es dem Film an eigenen Ideen mangelt. Auch die Inszenierung und manche Tricks sind besser als erwartet - das Problem ist nur, dass The Asylum seine Desaster-Movies viel zu ernst nimmt. Da fehlt einfach die Leichtigkeit von Filmen wie "Sharknado" oder "Mega Piranha", die als reine Fun- und Trash-Movies aufgezogen sind und auch entsprechend funktionieren, und Makel wie mangelhafte Schauspielführung und unterirdische Effektarbeit vergessen lassen.
Und so zählt "Supernova 2012" eindeutig zu einem der schwächeren Werke des berüchtigten Studios, dem es an Witz und Tempo mangelt.

3/10

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