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Die abgelegene Farm von Tom Grady und seiner Familie wird von furchteinflößenden Phänomenen und Unwettern heimgesucht. Nachdem auch noch die Stromversorgung abbricht, taucht ein völlig entkräfteter Fremder namens Silas auf der Suche nach Zuflucht auf. Als außerhalb der Farm mit einem Male vollkommene Stille einkehrt und weder Mensch noch Tier zu hören sind, ist nach Silas Meinung das Ende der Welt angebrochen. Doch Tom Grady muss bald feststellen, dass der Fremde noch weitaus gefährlicher ist als die Naturgewalten.


Schau an, der Boll bringt durchaus vernünftige Filme zustande, wenn er nicht mal wieder ein Computerspiel als Basis nimmt. Final Storm ist ein recht klaustrophobischer Weltuntergangsthriller, der mit lediglich einer Handvoll Darsteller auskommt. Weltweit spielen sich dabei muntere Katastrophen ab, auch die Farm der Familie Grady ist betroffen. Es regnet seit Tagen, die Ernte ist futsch und auch die nahegelegene Stadt ist bis auf ein paar Plünderer menschenleer.
Der Auftakt ist recht gut gelungen, Boll gelingt es recht gut eine Untergangsstimmung zu erzeugen. Zum Thriller wird der Film ab dann, als der geheimnisvolle Silas durch den strömenden Regen auf die Farm kommt. Familienvater Tom mißtraut dem Fremden auf der Stelle, während Ehefrau und Sohn die Gastfreundschaft pflegen. Der Zuschauer merkt recht flott, das Silas alles andere als koscher ist und die Zwistigkeiten der beiden Männer steigern sich zusehends.
Für ein Bollwerk kann sich Final Storm durchaus sehen lasse, ohne jetzt das ganz große Highlight zu sein. Die Story bietet soliden Thriller mit einem leichten Mysteryeinschlag vor dem Hintergrund des Weltuntergangs. Die Darsteller machen ihre Sache ebenfalls ansehnlich. Bleibt eigentlich zu hoffen das Boll endlich seine Lizenzen diverser Games abgearbeitet hat und sich weiterhin auf dieser Bahn bewegt.
6/10 

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