„The Band“ von Regisseurin Anna Brownfield ware gern ein australischer “Punkrock-Film”, doch scheint es, als hätten die Akteure noch nie ein Rock-Konzert besucht, geschweige denn ein Instrument in der gehalten, denn der unglaubliche Unrealismus dieser Billigproduktion springt einem geradezu ins Gesicht. Und nicht nur die deutsche Synchronisation verdient diese Bezeichnung eigentlich nicht, auch sämtliche Konzertszenen sind so unglaublich lieblos-unsynchron ausgefallen, dass es der Film zu keiner Sekunde schafft, auch nur halbwegs den Anschein zu erwecken, mehr als belangloser Amateurmüll zu sein. Leider ist auch die Musik größtenteils völlig scheiße und hat nicht mit viel mit dem zu tun, was der geneigte Zuschauer unter Punkrock verstehen dürfte. Die extrem klischeebehaftete Handlung ist völlig uninteressant und dient nahezu ausschließlich als Bindeglied zwischen den Hardcore-Sexszenen mit durchschnittlich attraktiven Darstellerinnen, die in meiner Fassung glücklicherweise fehlten, so dass ich nicht noch mehr wertvolle Lebenszeit verschwendet habe. Eben auf Porno-Niveau agieren auch die No-Name-Darsteller, alles wirkt gestellt, unecht und albern. Fazit: Mieser Billigporno mit viel zu viel „Handlung“. Leider nicht einmal unfreiwillig komisch, sondern einfach nur schlecht.