Cyrus - The Highway Killer (2010)
Die TV-Sensationsreporterin Maria Sanchez ist der Story Ihres Lebens auf der Spur: Ein unbekannter Anrufer, Emmet, behauptet das mysteriöse Verschwinden von über 200 Studenten im mittleren Westen aufklären zu können. Maria, begibt sich darauf mit ihrem Kameramann in das Niemandsland der USA, um sich von Emmet die unglaubliche Geschichte des vielleicht sadistischsten Serienkillers, der jemals auf Erden sein Unwesen getrieben hat, erzählen zu lassen. Die Geschichte, die sie hört handelt von Cyrus, einem jungen Familienvater, den seine Wahnvorstellungen in einem Blutrausch getrieben haben, aus dem es für niemanden ein Entkommen gibt. Doch je mehr Maria über den Killer erfährt, desto gefährlicher wird jeder weitere Schritt. Denn Cyrus ist immer noch auf der Jagd....
Regisseur "Mark Vadik" sein zweiter Film, zu dem er auch das Drehbuch geschrieben hat, ist der Versuch dem Serienkiller Genre einen neuen Aufschwung zu geben durch mehr explizite Gewaltspitzen und einem interessant dargestellten Plot inklusive Twist zum Ende. Doch leider schaut das Ergebnis eher nüchtern aus.
Die Story funktioniert nach dem alt bekannten Prinzip. Junger man hatte es in der Kindheit nicht leicht und will vieles besser machen. Doch Frauchen ist eine dumme Schlampe weiß nichts zu würdigen, geht fremd und die Sache nimmt seinen Lauf. Der Serienkiller ist geboren. - Ok. Das Ganze ist also wieder einfach gestickt und wird auch leider nicht tiefer durchleuchtet, sodass Begründung schon fast aufgesetzt aussieht. Restaurant und Kannibalismus anleinen sind auch nicht neu im Jahre 2010 und auch die ein oder andere Gewaltspitze natürlich in der uncut Fassung sind sehr schonend im direkten Abgleich. Alles im Allen, nicht wirklich originell und auch das Ende war ziemlich hervorsehbar.
Die Umsetzung. Natürlich hat man es hier mit einem B-Movie zu tun, sogar mit einem der besseren Art, doch sollte man keineswegs große kreative Ausbrüche erwarten. Der Streifen plätschert genüsslich dahin, arbeitet typische Genreelemente ab und wirkt dabei ziemlich aufgesetzt und vorhersehbar. Schauspielirisch hat man sich allerdings so weit Mühe gegeben und die Anforderungen wurden solide gemeistert. Technisch gesehen ist "Cyrus - The Highway Killer" so weit gut umgesetzt und dem Budget angemessen ausgestattet. Die wenigen Gore Effekte sind in Ordnung reißen einen allerdings auch nicht vom Hocker.
Fazit:
Cyrus - The Highway Killer ist ein klassischer Serienkiller Film, der sich nicht groß von anderen Genre Vertretern abhebt. Gut gemeint aber insgesamt zu wenig. Fans des Genres könnten aber einen Blick riskieren.
Bewertung:
4,5 / 10 Punkte.