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5

Halb Spielfilm und halb Interview: Diese Serienkillerbiografie wirkt wie eine dieser dramatisierten Pseudodokus fürs US-Kabel-TV. Als Thriller ist das Ganze nur wenig spannend, dafür aber ziemlich unangenehm anzusehen und deshalb auch hierzulande übelst geschnitten. Besonders die Stelle mit dem toten Baby, das in der irren Phantasie von Cyrus noch weiterlebt, ist recht derbe. Auch wenn die Persönlichkeit von Cyrus über nur wenige Facetten zu verfügen scheint, handelt es sich doch um eine der bedeutenderen Rollen in der Karriere von Brian Krause - und zwar seit vielen Jahren. Weitere dem Genrefan bekannte Gesichter sind mit an Bord. Und obwohl der ländliche Mörder mit seinem kannibalischen Restaurant frei erfunden ist, sind doch diverse echte Vorbilder als Inspiration erkennbar. Die "Überraschung" am Ende ist schon von weitem zu erahnen.

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