Story:
Die Story ist so ziemlich simpel, was aber auch absicht ist. Es LKW der mit Giftmüllfässern beladen ist, weicht einem Hasen aus (klar, natürlich *lach*) und verliert eines seiner Fässer im anliegenden Fluss eines kleines Städtchens irgendwo im Nirgendwo.
Dadurch wird der Fluss verseucht und irgendwelche Heuschrecken mutieren ein wenig. Diese großen Viecher werden von einem Spinnenzüchter an seine Schützlinge verfüttert, wodurch diese auch anfangen zu wachsen.
Es kommt, was kommen muss: die Spinnen brechen aus, töten ihr "Herrchen" und fressen was das Zeug hält - natürlich die Heuschrecken. Dadurch wachsen sie immer mehr, werden immer größer und greifen auch bald eine nahegelegene Stadt an, dessen Bewohner natürlich ohne Chancen sind. Man muss sich zusammentun und irgendwas gegen diese achtbeinige Plage unternehmen
Umsetzung:
Der Film hat mir so richtig positiv überrascht! Popcornkino der Spitzenklasse!
Die Spinnen sehen einfach nur genial aus und der Spaßfaktor des Filmes ist ziemlich hoch. Die Szene mit den Springspinnen, die die Crossfahrer verfolgen ist mit passendem Sound unterlegt und sieht irgendwie witzig aus.
Klar, es ist unrealistisch, dass die Spinnen Geräusche machen, aber irgendwie macht das den Film nicht wirklich mies. Wer in den Film gegangen ist um einen möglichst realen Film zu sehen kann gleich wieder gehen. Das mit den Geräuschen ist ein Beispiel. Außerdem benehmen sich die Spinnen menschlich. Nach einer Explosion hört man sie im Hintergrund husten. Nicht realistisch, aber lustig.
Besonders gut ist es dem Film außerdem gelungen, die früheren Horror-Filme auf die Schippe zu nehmen. So spielt er mit den üblichen Klischees, wie die Kleinstadt irgendwo, die keiner kennst, die plötzlich angegriffen wird oder auch der UFO-Gläubiger, der alles auf eine außerirdische Macht schiebt.
Was meiner Meinung nach ein kleines bisschen stört ist die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptpersonen. Ich habe nicht allgemein etwas gegen dieses Zeug, aber in diesem Film finde ich das ganze ein kleines bisschen in die Länge gezogen. Hätte man vielleicht ein wenig kürzen können, da der Anfang des Filmes sich dadurch ein kleines bisschen zieht.
Sonstiges:
Die Sound-Kulisse ist ziemlich gut gelungen. So hört man eigentlich fast andauernd Rock-Musik, was bei diesem Film aber auch ziemlich gut reinpasst. Wie oben schon erwähnt sind die Effekte auch ziemlich gut gelungen. Die lustigen Szenen sind ebenso gelungen. Die Szene, die wohl jeder erwähnt, der über den Film spricht ist die Sache mit dem Hirschkopf. Unvergesslich.
Fazit:
Eine positive Überraschung für mich. Actionreich, schnell und lustig... so muss Popkornkino sein.