Review

William Kaufman welcher schon mit "The Prodigy" zeigen konnte, das er nicht der schlechteste Regiesseur ist, versucht sich nun in einem Genre welches Jahr für Jahr mit Filmen von schwankender Qualität überflutet wird, dem B-Actiongenre.

Der skrupelose Cop Sean Rilley( Johny Strong) wird aufgrund seiner überzogenen Härte in die Mordkomission versetzt. Hier soll er dem Detective Will Ganz ( Kevin Phillips) helfen eine Mordserie, welche durch übertriebene Brutalität für Angst und Schrecken sorgt, aufzuklären. Schnell wird klar das der Auftrag kein Zuckerschlecken wird und die Frage kommt auf in welcher Form sein guter Freund Colin ( Sean Patrick Flanery) in der Sache drin steckt.

Schon zu beginn des Films ,welcher durch Aufnahmen des nochimmer von Hurrikan Kathrina gezeichneten New Orleans beginnt, schafft es Regiesseur William Kaufman eine Atmosphäre zu erzeugen welche ganz klar die Richtung des Films vorgibt. So findet sich der Genrezuschauer schnell im Copactionergenre wieder und dürfte sich hier auch recht schnell wohlfühlen. So ist es schön dreckig und heruntergekommen so das schnell die Atmosphäre guter alter Actioner aufkommt, in welchen die Helden noch schön skrupellosen massen von Gegnern Blaue Bohnen verpassen.
Zu dauert es auch nicht lange bis die erste Schiesserei aufkommt, welche durch ihre gute Inszenierung und einen angenehmen Härtegrad aufällt. Man merkt schnell das sich der Regiesseur hier mühe gegeben hat die Schiessereien, von dennen es mehrere zu bestaunen gibt, stimmungsvoll und zu einem gewissen mase Realistisch zu halten. So stürmen die Bösewichte nicht einfach drauf los um sich Kugeln einzufangen, sondern verhalten sich doch recht schlau. Hierzu trägt natürlich bei das die Bösen einen Militärischen Hintergrund haben.

Johny Strong welcher noch eher unbekannt ist in der B-Actionwelt macht seine Sache dabei durchaus gut und bleibt bei der Verkörperung des vom Leben gezeichneten Cops, welcher nur noch für den Job lebt, den ganzen Film über glaubwürdig und steht anderen Darstellern welche in diesem Genre schon des längeren Beheimatet sind in nichts nach. Vorallem bei den vielen Schiessereien und auch beim Nahkampf macht er hier eine gute Figur. Neber Strong wurde noch so manches andere bekannte Gesicht,teilweise nur für recht kleine Rollen, verpflichtet. Tom Berenger macht da genauso einen guten Job wie Kim Coates auch wenn ihre Rollen nicht viel hergeben. Sean Patrick Flanery, welcher sich mit Strong in der Bar the "Boondock Saint"!!! einen Drink genehmingen darf hat da schon eine etwas grössere Rolle, bleibt aber ganz klar eine Nebenrolle. Kevin Phillips harmoniert als zweite Hauptrolle mit Strong recht gut und auch bei ihm besteht kein Anlass zur Klage. Ein grosser Vorteil war es dann aber Costas Mandylor als Bad Guy zu besetzen, ist er mitlerweile durch die Saw Reihe auch einem breiterem Publikum bekannt, macht er seine Sache sehr gut und schafft es einen Hassenswerten Bösewicht zu schaffen.
In weiterern Rollen sind dann noch Namen wie Method Man, Jürgen Prochnow oder Bass Rutten zu sehen.

Fazit:
Zwar weisst der Film keine grosse Inovation auf, aber das sollte man von solch einer Produktion auch nicht erwarten. Dafür wird das geboten was der Genreliebhaber so liebt: Harte Shootouts in anständiger Anzahl, einen Helden in der Tradition der 80er und Bösewichte die besonders fies und brutal zu werke gehn.
Ein Highlight des B-Actiongenres der letzten Monate und Jahre.
Und mit Johny Strong ein neues Gesicht im B-Actiongenre welches gerne weiter machen darf. 7,5 Punkte.

Details
Ähnliche Filme