Review

Kurz-Fazit: Ein Drittel des Films: brillant in Szene gesetzt, zwei Drittel des Filmes: so la la ...

Nun ausführlicher:
Alles beginnt recht vielversprechend mit atemberaubenden Kamerafahrten über die dichten Wälder - da bleibt einem vor Faszination beinahe die Luft weg. Die Storyline beginnt mit einer beeindruckenden Verfolgungsjagd durch Gestrüpp und Dickicht. Die ersten Toten sterben einen harten kurzen Tod, und das Adrenalin des Zuschauers fängt an, sich in der Blutbahn zu verteilen ... doch dann! Der Film kippt in ein anderes Genre ab. Aus Actionfilm wird Psychothriller und Sozialstudie, der Schauplatz wechselt ebenfalls vom "satten Grün" ins "düstere Betongrau". 60 Minuten Standard-Copfilm und Einheits-Thrill-Brei warten nun auf den Zuschauer. Dies kommt zwar nicht langweilig daher, aber so üblich wie immer. Greene als Bulle hat auch schon bessere Rollen gespielt. Die Hauptdarstellerin ist da um Klassen besser - sowohl im Wald als auch in der Stadt. Der Psychopath spielt wiederum Standard im Quadrat und fällt kaum aus seiner Rolle. Nun gut ... wenigstens ist das Finale (im Wald natürlich!) wieder sehr gut inszeniert. Wenn der Nachspann kommt, bleibt wie oft ein schaler Nachgeschmack .... es wurden hier wieder sehr viele Chancen verschenkt, obwohl glücklicherweise auch einige genutzt wurden, wirklich zu unterhalten.
Tip: Wenn schon ein richtiger "Wald-und- Action-Thrill" dann zu "Mörderischer Vorsprung" greifen.

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