Review

Das in Australien durchaus ansehnliche Horrorfilme gemacht werden, zeigten uns bereits Filme wie Wolf Creek oder Storm Warning.
James Rabbitts schickt mit seinem Spielfilmdebuet The Clinic den nächsten Horrorfilm ins Rennen der klar angeleht an Torturepornfilme wie Saw und Hostel ist.
Zur Story:
1979...Das Pärchen Beth ( Tabrett Bethell) und Cameron ( Andy Whitfield) sind auf dem Weg zu Beths Elten um mit ihnen das Weihnachtsfest zu verbringen. Beth ist hochschwanger und da die Fahrt etwas länger dauert, stoppen die beide an einem Motel um die Nacht dort zu verbringen. Vom Hunger geplagt, steht Cameron Nachts auf um etwas zu essen zu besorgen und lässt Beth im Motel zurueck. Als er merkt das dass Restaurant zu ist und er zurueck ins Motel geht, ist sie verschwunden und nirgends aufzufinden. Sie wacht in einer mit Eis gefuellten Badewanne auf, mit einem grossen Schnitt im Bauch und ihr Baby ist verschwunden! Wo ist ihr Baby? Wo ist sie? Und was ist passiert?
Die junge Frau steht auf und sucht ihr Kind...

Fangen wir mal mit den guten Dingen dieses Films an...
Darstellerisch ist an dem Film nichts auszusetzten, Tabrett Bethell macht ihre Sache wirklich gut und man nimmt ihr Ihre Verzweiflung auf der Suche nach dem Baby wirklich ab.
Auch die weiteren Darsteller wissen zu ueberzeugen. Ausser vielleicht Andy Whitfield der etwas hölzern wirkt.
Das Setting und der Standort des gezeigten ist gut gewählt und ist stimmig, genauso wie die Atmosphäre.
Gore und Splatter sind eher spärlich eingesetzt was dem Film aber durchaus gut tut, da er so mehr Glaubwuerdigkeit vermittelt.
So nun zu den schlechten Punkten...
Leider wirkt sehr vieles an dem Film an den Haaren herbeigezogen, so stellt man sich des öfteren die Frage wieso die Protagonisten im Film so handeln wie sie es eben tun.
Diverse Logikluecken machen dem Ernsthaften Zuschauer ebenfalls zu schaffen. Der Nebenplot um den Verlobten der seine  Frau sucht wird dermassen verschenkt, das es definitiv besser gewesen wäre diesen Teil gleich wegzulassen. Doch alles was man zuvor gezeigt bekommen hat, wird von einem dermassen schlechtem Ende getoppt das wirklich den Film gleichmal zwei Kateogrien schlechter macht als er bis dahin war...Der Versuch hier durch besondere Originalität zu glänzen geht so gruendlich in die Hose das so mancher der dem Film beigewohnt hat sich wohl die Hände vor den Kopf klatschen musste. Dabei wurde eine fantastische Möglichkeit gegeben den Film zu beenden ohne sich in weitere Logikfehler zu verstricken.

Fazit:
Ein Film der recht gut beginnt und sich dann immer mehr in Logikfehlern verstrickt, die man durchaus vermeiden hätte können. Dazu ein Ende ,das man mit mehr Mut anders gestallten hätte können, welches den gesamt Eindruck des Films durchaus versaut. Das Potenzial ist da, aber mehr leider nicht.
4,5 von 10 Punkten

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