Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 26.08.2012

Sehr aufs Formelle fixierter psychologischer Horrorthriller, der sich immer ganz genau auf der Mittellinie zwischen Serienkiller- und übernatürlichem Thriller bewegt und die Frage bis zum Schluss um jeden Preis offen halten will. Dadurch wird „After.Life“ zur immerhin stylish bebilderten Indiziensuche mit der klinischen Optik von „Anatomie“ oder „Dead Silence“, die man sich aber im Grunde sparen kann, weil man ohnehin von Anfang an erahnt, dass man uns auf falsche Fährten locken will. Also hält man Distanz vom Film und verfolgt interessiert, jedoch unbeteiligt, wie sich das Spiel auflösen wird. Nett, aber seinen eigentlichen Zweck, den Film möglichst tief in die Handlung zu ziehen, verfehlt der Film völlig – trotz einer den halben Film über nackten Christina Ricci.

*weitere Informationen: siehe Profil

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