Hellraiser 3: Hell on earth ist die zweite Fortsetzung des Horrorklassikers von Clive Barker. Wo Teil 2 ja noch wenigstens durch seine Schauspieler und das Make- up der Cenobiten zu überzeugen wusste, weiß dieser hier nicht so richtig zu überzeugen. Dieses Mal lässt man den Zuschauer auf Pinhead und nur Pinhead los. Warum die restlichen Cenobiten in dieser Fortsetzung nicht mitspielen weiß ich nicht. Jedoch Pinhead allein weiß zwar zu überzeugen, aber das täuscht auch nicht über die miserable Story drüber hinweg. Die Schauspieler sind allesamt total schlecht (außer Doug Bradley natürlich), die Hauptdarstellerin in ihrer Rolle als Powerfrau weiß nicht im Geringsten zu überzeugen. Man hat versucht eine Art Superheldin auf Pinhead loszulassen, aber das lässt die gesamte Hellraiserstory total blöd und comichaft wirken. Die gesamte Atmosphäre des Films wirkt total lächerlich und es gibt fast gar keine. Für die Art wie die Cenobiten zum Schluß des Films entstehen und noch blöde Witze reißen, möchte man den Filmemachern nur noch den Kopf dafür abreißen, dass sie sich mit der Hellraiserstory dieses Stück Comicfilm erlaubt haben.
Die miserable Machart des Films ist so schlecht, dass man sich fragt ob die Filmemacher betrunken waren. Außer Doug Bradley spielt kein einziger Schauspieler aus den alten Filmen in diesem Werk mit. Hell on earth ist ein Teeniehorrorslasher im Hellraiserstyle. Wenn das wenigstens gelungen wäre, aber es wurde einfach nichts. Ab Hellraiser 3 ist es mit der Hellraiser- Reihe rapide abgestiegen und das ist echt schade, da Hellraiser 1+ 2 zusammengetan, ein wunderbares Horror- Splatter- Thriller- Spektakel sind, ist dieses Werk unwürdig eine Hellraiserfortsetzung ist. Für die miesen Schauspieler, aber für Doug Bradleys einfach geniale Performance des Pinhead, 3 von 10 Punkten.