Nach dem großen Erfolg der beiden Hellraiser-Teile hatte man sich gedacht, jetzt kann manauch noch einen dritten nachschieben. Manchmal sollte man sowas sein lassen...
Die Reporterin Jody Summerskill ist live dabei, wie ein Typ mit Ketten im Körper vor hren Augen stirbt, na ja, besser explodiert. Sie kommt hinter das Geheimnis eines Würfels und erfährt, daß ein gewisser J.P. Monroe damit zu tuen hat. Mit Monroes Ex-Freundin macht sich Jody auf dem Weg, daß Geheimnis zu lüften. Doch Pinhead ist dank Monroe schon back in our World, und böse wie nie zuvor...
Hellraiser 3 hat nichts mehr von der Stimmung der ersten beiden Teile. Eher hat man den Eindruck, als sollte hier eine weitere Kultfigur a là Jason Vorhees oder Freddy Krueger erschaffen werden. Deshalb ist Pinhead in Hellraiser 3 auch sehr oft vorhanden, nicht mehr so wie in Teil 1 & 2, wo er eher ein (vorzüglicher) Nebendarsteller war. Konnte man sich in Hellraiser 1&2 nicht wirklic hentscheiden, ob Pinhead und Co. nun wirklich böse sind oder vielleicht doch nicht, so wirkt Pinhead in Teil 3 nur noch bösartig. Die F/X tuen ihr übriges, die teilweise ziemlich blutig sind. Auch erkennt man hier besonders die lächerliche Synchro von Pinhead. Im Original kommt Pinheads Stimme wie immer genial rüber, in der deutschen ist sie irgendwie lächerlich. Hellraiser 3 ist sicherlich kein schlechter Film, der aber nix mehr mit Teil 1 & 2 zu tuen hat. Wer sich daran nicht stört, kann bedenkenlos zugreifen.