"Hellraiser 3 - Hell on Earth" beginnt ziemlich spektakulär. Dann jedoch heißt es erst einmal Nerven bewahren, denn erst nach einer halben Stunde kommt der Film so langsam in Fahrt. Bis dahin zieht sich die Geschichte leider. Dann steigert sich das Tempo allmählich, bis es dann im Finale richtig zur Sache geht. Dabei gibt es dann auch zahlreiche nette Goreeffekte zu bestaunen. Hier liegen auch die Stärken des Filmes.
Eine Verbindung zu Teil 2 ist ebenfalls vorhanden. Die Säule vom Ende des zweiten Teils taucht wieder auf und Pinhead darf dieses Mal sehr lange als Antiheld mitwirken. Einen Gastauftritt von Kirsty auf Video gibt es auch zu sehen. Die Geschichte hat sich dabei etwas geändert. Pinhead hat eine fleischliche Hülle bekommen und es dadurch jetzt nicht nur auf Personen abgesehen, die den Würfel benutzt haben, sondern tötet fröhlich drauf los. Das ist zwar nicht unbedingt innovativ, aber immerhin ein Fest für die Augen.
"Hellraiser 3" bietet zwar nichts Besonderes, kann aber in der zweiten Hälfte des Streifens sehr gut unterhalten. Natürlich ist die Uncutfassung empfehlenswerter, zur Not ist aber auch die geschnittene FSK 18 Version noch sehbar, auch wenn man dann einige "Leckerbissen" verpasst. Kein besonders guter Film, aber auch kein schlechter!
gute 5 Punkte