kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 20.04.2011
Campbell inszeniert weitestgehend stilsicher, schafft es aber nicht, die nötige Portion Logik in die etwas wirre Verschwörungsgeschichte zu bringen. Das beißt sich mit dem Rachemotiv, das so extrem durch die brutale Hinrichtung zu Beginn aufgebaut und dann einfach fallen gelassen wird. Zwischendrin ein paar überraschende Wendungen und auch Szenen, die man in ihrer Konstellation so noch nicht oft gesehen hat (die Szene mit dem jungen Polizisten am Ende - so hatten wohl die wenigsten gewettet). Insgesamt ist aber zu viel drin. Um den ruhigen Bildern zu entsprechen, hätte die Handlung deutlich simplifiziert werden müssen. Trotzdem einmalig gut wegguckbar.
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