kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 16.03.2011
Von Anfang an nimmt Peter Jackson den Zuschauer mit seinem breiten Erzählbogen aus Sicht des toten Mädchens gefangen und bastelt ein Kleinstadtkaleidoskop, das aus der Divergenz zwischen dem Stillstand der Gestorbenen und dem fortschreitenden Leben der Menschen um sie herum lebendig gehalten wird. Die Imaginationssequenzen tauchen das ohnehin schon bunt-melancholische Treiben in ein regelrecht wehmütig anmutendes Licht. Abgesehen davon, dass Jackson hier und da wie üblich mal wieder die Zügel aus der Hand gleiten (insbesondere bei den nichtsdestotrotz spannenden Szenen um den einerseits klischeehaft gezeichneten, andererseits faszinierenden Mörder): ein großer Wurf.
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