Review

Die Story wird einigen sehr bekannt vorkommen, hat man sie doch schon in ähnlicher Ausführung in Filmen wie Heat (welcher vermutlich als großes Vorbild genommen wurde) gesehen, und zwar um Längen besser. Allerdings kann man von Takers nicht behaupten, er versuche wild bei anderen Heist-Filmen zu klauen (wie bei beim o.g. Film), denn damit würde man dem Film Unrecht tun, auch wenn viele Ideen ähnlich sind. Über das Finale hülle ich mal den Mantel des Schweigens, denn da kann man leider Gottes doch von "Diebstahl" sprechen. Hat mich aber nicht weiter gestört!

Die Geschichte wird, wie das nun mal oft der Fall ist, mit einigen kleinen, privaten Problemen, die jeder Charakter so mit sich bringt, gespickt, zudem gibt es zwei Cops wider Willen, die den Gangstern pausenlos an den Fersen hängen. Auch der restliche Verlauf ist typisch für diese Art von Film, wenngleich es die eine oder andere Überraschung zu sehen gibt.

An den Darstellern gibt es auch nicht viel zu kritisieren - alle spielen passabel bis gut. Einzig und allein T.I. kann einem mit seiner Pseudo-Coolness mächtig auf den Zeiger gehen. Ihn hätte man meiner Meinung nach durch einen "echten" Schauspieler ersetzen sollen - passt überhaupt nicht ins Bild!

Takers ist ein kleiner, aber feiner Actionthriller, der zwar im Fahrwasser von Heat schwimmen muss, jedoch durch ein paar eigene Ideen und eine flotte Inszenierung durchaus für unterhaltsame anderthalb Stunden sorgen kann. Und auch das Ende weiß zu gefallen. Kein Meisterwerk, aber ein spannendes Heist-Movie für einen gemütlichen Filmabend ist es allemal!

7/10

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