Tokyo Fist ist erbarmungslos unangenehm und tut beim Zusehen weh! Für Mainstreamer absolut ungenießbar offenbart sich dem geneigten Fan ein sickes Drama, das ein Fundament aus Gewalt und Schmerz hat. Symbolträchtig und mit starker Gesellschaftskritik vermischt sich hier ein Beziehungskonstrukt mit einer brutalen Traumwelt. Bei dem optischen Mind-Storming garniert mit obzessiver und exzessiver Gewalt bleibt der Zuschauer verstört zurück. Bleibt nachhaltig in Erinnerung ... wenn auch in unangenehmer (und hierbei meine ich nicht die Schauspieler bzw. die innovative Storyline).
Nur für Zuschauer, die wissen, worauf sie sich einlassen.