Eine bitterböse Psycho-Tragikomödie nach einem Theaterstück, was man auch merkt. Es gibt nämlich nur sechs Schauspieler & alles spielt sich in einem Haus innerhalb eines knappen Tages ab.
Im Herzen ist der Film ein Familiendrama, in dem sämtliche Familienmitglieder einen an der Waffel haben, die einen mehr, die anderen weniger. Die Mutter (Geneviève Bujold), Sohn Anthony (Freddie Prinze Jr.) & die Zwillinge Marty (Josh Hamilton) & Jackie-O (Parker Posey), welche am liebsten die Ermordung von JFK nachstellen, weil letztere oft glaubt, sie sei Jackie. Außerdem ist die Beziehung zwischen den Zwillingen viel zu, ähm, eng. Als Marty seine Verlobte, die Kellnerin Lesly (Tori Spelling) anschleppt, wird die Hütte so richtig zum Irrenhaus.
In Rückblenden ist Rachael Leigh Cook als die junge "Jackie-O" zu sehen. Parker Posey spielt genial & erschreckend glaubhaft, die sorgt ein paar Mal richtiggehend für Gänsehaut. Der Film punktet mit der Dynamik zwischen den Figuren, den geschliffenen Dialogen & dem Wahnsinn, der immer wieder für Verunsicherung sorgt. So ganz hat es bei mir zwar nicht gezündet, aber Eindruck hinterlässt der ungewöhnliche Streifen von Mark Waters (Freaky Friday) auf alle Fälle. Definitiv mal was anderes & auf seine Art erfrischend originell, wie ich finde.