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Der Chef einer Studentengruppe sitzt im Knast und unterdessen bricht in der Gruppe ein Streit vom Zaun, wer den nun während seiner Abwesenheit seine Vertretung übernehmen soll. Schliesslich übernimmt das Mädchen Masami die Regie und spielt sich fortan als Big Boss auf. Yamane der sie nicht als Anführerin akzeptieren will, wird kurzerhand rausgeworfen. Als die Gruppe erfährt, das ihr richtiger Anführer Selbstmord begangen hat, eskaliert die Situation allmählich. Ein Gruppenmitglied wird des Verrats bezichtigt, als dieser und der rausgeschmissene Yamane noch zusammen gesehen werden, scheint der Fall für Masami klar. Die zwei werden von den anderen in den Wald verschleppt, geschlagen und gefoltert. Masami tötet dabei mehr aus Versehen den unglücklichen Yamane indem sie ihm mit einer Schrotflinte den halben Kopf wegpustet. Der andere Verräter wird kastriert und mitgeschleppt, zu einer alten Fabrikruine wo es zum blutigen Showdown kommt.
Düster, düster dieser Film, und nicht eben bestens dazu geeignet, sich am Ende eines langen Tages ein bisschen zu entspannen und amüsieren. Die Stimmung während des ganzen Films ist mehr als trist, ein Streifen bei dem man depressiv werden könnte. Ich weiss nicht ob die Schauspieler wirklich alle so unsymphatische Säcke sind, oder ob sie ihr Handwerk einfach so gut verstehen, an ihnen gibt es jedenfalls nichts auszusetzen. Die gewollt düstere Szenerie verträgt keine Strahlemänner (und Frauen) und deshalb ist es wohl beabsichtigt, unsymphatische, schmuddelige Leute zu zeigen, die passen besser hierher. Die Splatterszenen sind heftig und sehr gut gemacht, ein Fest für Gorehounds. Was ich aber ganz klar bemängeln muss, ist das es viel zu lange dauert, bis etwas passiert. Die ersten vierzig Minuten wird nur geredet und lamentiert und noch ein bisschen gevögelt, es ist echt mühsam, am Ball zu bleiben. Trotzdem kann ich den Streifen empfehlen, natürlich nur Leuten die sich diese Art Filme gewohnt sind.

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