4
Eine knallharte Gangsterbandengeschichte im Stile eines Experimentalfilms. Als Nichtjapaner hat man arge Schwierigkeiten die Beweggründe der einzelnen Figuren nachzuvollziehen. Die ersten fünfzig Minuten lang passiert außerdem fast gar nichts, denn erst ab der Autofahrt durch den Wald kommt das Massaker ins Rollen. Zwar sind die grausamen Eskapaden überzeugend gemacht und in ihrer Verquickung von Sex und Gewalt typisch japanisch (sprich: derbe), nur leider muss man bis zu deren Einsatz viel Sitzfleisch beweisen und sich von öden und verwackelten Banalitäten berieseln lassen. 4 von 10
1
Hmmm... naja ich hatte mir von diesem Film wesentlich mehr versprochen. Die erste Dreiviertelstunde kann man komplett in die Tonne kloppen, die "Handlung" würde sogar noch in Schriftgröße 72 aufs Cover passen. Danach gibt es ein paar gute FX, allerdings halten diese sich auch in Grenzen. Insgesamt schafft es die zweite Hälfte des Films aber längst nicht die erste wieder auszugleichen... da ist man von japanischen Splatterfilmen wirklich wesentlich besseres gewohnt!
8
Was als Studie des japanischen Studentenmilieus in den 70er Jahren anfängt, wird am Ende zum handfesten Blutbad. Doch auch die einzigartig extremen Splatterexzesse können nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Großteil der Spielzeit von "Kichiku" recht uninteressantes Gewäsch ist, das die subtile Thematik nur ansatzweise ausleuchtet.