kurz angerissen*
Film über einen Mann, der seine Schuldigkeit als Familienvater getan zu haben glaubt und sich gründlich irrt. Eine abgewrackte Villa am Strand symbolisiert die geplatzten Träume einer Weltreise mit seiner Frau (und sonst niemandem) und verleiht der bunten Ensemblekomödie eine stimmungsvolle Kulisse, die für unterschiedliche Episoden genutzt wird, vom Kampf Mann gegen Haus aus der Subsparte Heimwerker-Comedy bis zur unheimlichen Begegnung von Opa und aufmüpfigem Enkelkind. James Stewart nimmt jede Herausforderung mit seinem bewährten Blick der trockenen Verwunderung mit, als bliebe ihm sonst auch einfach nichts anderes übrig.
Man könnte meinen, Sinn der Übung sei es, den eigenen Kindern bei dieser Sommererfahrung wieder näherzukommen, doch Gelegenheit zur Tiefe ergibt sich in den sparsam geschnittenen Kuchenstücken nicht. Selbst als Mr. Hobbs auf einer Party für seine schüchterne Tochter einen Tanzpartner zu finden versucht oder mit seinem Sohn auf dem Boot ins offene Meer abdriftet, bleibt eine gewisse Unverbindlichkeit im Raum. Mit dieser ist es allerdings jederzeit möglich, mühelos die Situation zu wechseln, was der Komödie zu einer erzählerischen Leichtigkeit verhilft. Und als am Ende die Koffer gepackt werden, kommt sogar ein bisschen Wehmut auf.
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